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globale in Halle :: Meer der Hoffnung, Meer des Todes

Montag :: 04. Mai 2009 :: 20.00 Uhr

Meer der Hoffnung, Meer des Todes

zusammen mit Europas neue Mauern

Regie: Mouhcine El Ghomri
Produktionsland: Marokko
Jahr: 2005
Länge: 30 min
Sprache: deutsche Sprachfassung


Der Film macht die Beweggründe der Menschen deutlich, die ihr Leben für diesen Traum von Europa aufs Spiel setzen.
In Marokkos Dörfern und Städten tragen immer mehr Frauen Trauer. Es sind die Mütter und Witwen jener, die auf dem Weg ins vermeintliche Paradies Europa ertrunken sind. Ihre Zahl geht in die Hunderte, vielleicht Tausende. Die Reportage zeigt die schwierige Situation der Hinterbliebenen und macht die Beweggründe deutlich, die zur gefährlichen Überfahrt auf hoher See führen.
Von spanischer Seite her werden nur die Toten gezählt, die an die eigene Küste gespült werden, auf marrokanischer Seite wird keine Statistik über tote Schiffbrüchige geführt. Die Hinterbliebenen müssen aber nicht nur mit ihrem Leid fertig werden, sondern auch mit den Schulden, die die Toten hinterlassen. Um illegal von Menschenhändlern nach Spanien gebracht zu werden, hatten sich die Flüchtlinge Geld geliehen, oft auch bei Wucherern. Und bezahlt wird für die Überfahrt mit ungewissem Ausgang im Voraus. Ende Oktober 2003 verunglückte vor der spanischen Küste bei Cádiz ein Flüchtlingsboot mit 55 Menschen an Bord. Nur vier überlebten. Die Reportage zeigt die schwierige Situation der Hinterbliebenen des Unglücks, das das Schlimmste dieser Art in Spanien war. So verlor etwa die Berber-Sippe der Hansala im Atlasgebirge bei Cádiz zwölf Familienangehörige.

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Im Anschluss Gesprächsmöglichkeit mit Vertretern vom Psychosoziales Zentrum für MigrantInnen

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Das Mittelmeer als neuer Raum der Abschreckung
Abschottung zwingt Flüchtlinge auf gefährliche Routen

aktualisiert: 27.08.2010

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